Die Faszination Focke Wulf Ta 152 - vom Original zum Nachbau 
- der letzte echte Höhenjäger

Kurz nach Kriegsende:    

„Das Ende einer Focke-Wulf Ta 152 E in Erfurt-Nord Mai 1945“                      


Kleiner geschichtlicher Abriss der Ta 152 E-1/E-2:


Das OKL (Oberkommando der Luftwaffe) forderte die Focke-Wulf Ta 152 nicht nur als Jagdflugzeug sondern als Normalaufklärer und Höhenaufklärer. Der Normalaufklärer wurde als Ta 152 E-1 bezeichnet und sollte den bisherigen Jagd-Aufklärer Messerschmitt Bf 109 ablösen. Die Ta 152 E-1 war auf der Basis der Ta 152 B (Jumo 213 E) beziehungsweise Ta 152 C (DB 603 L) aufgebaut (F=19,5 m²).
Die zunächst als Ta 152 E-2 bezeichnete Höhenaufklärerversion erhielt im Zuge der weiteren Entwicklung die neue Bezeichnung Ta 152 H-10, die sich aufbaumäßig an der Höhenjägerversion Ta 152 H-1 anlehnte. Diese Ta 152 H-10 besaß neben der gleichen Grundauslegung wie die der Ta 152 E-1 eine Druckkabine,  den größeren Flügel mit F=23,5 m² beziehungsweise im Laufe der Entwicklung auch die MW 50-Anlage.
Ta 152 E-0 , die bei den MitteldeutschenMetallwerken GmbH in Erfurt Nord geborgen wurde.
Dieses unabhängige Unternehmen, abgekürzt " Mimetall", erhielt den Auftrag , spezielle Fotoaufklärerversionen der  Ta  152 zu bauen. Mehrere Exemplare der Ta 152 E-1/E-2 befanden sich in der Endphase der Fertigstellung, als das Werk von amerikanischen Truppen eingenommen wurde. Einige oder die meisten dieser Flugzeuge wurden vor ihrer Eroberung bei MML absichtlich zerstört. Abgesehen von der obligatorischen Bewaffnung und den Kameras hätten die Ta 152 E-1 und die Ta 152 B-5 im Wesentlichen identische Flugzeugzellen gehabt und wären vom gleichen Jumo 213 E- Motor angetrieben worden.


Der technische Sergeant der 627. Pionierbataillons sitzt entspannt auf den Überresten des hinteren Rumpfes dieser Ta 152 E, die auf dem obigen Luftbild abgebildet ist. Der hintere Rumpf ist völlig unlackiert und es ist keine Werknummer angebracht, was darauf hindeutet, dass diese Ta 152 unfertig waren. zu beachten ist die Landebahnhinter diesem Flugzeug und die Gruppe verlassener Ta 152 und Fw 190 mit der Bf 109 G-10 ganz links. Kurz nach Kriegsende Das Ende einer Focke-Wulf Ta 152 E in Erfurt-Nord Mai 1945.


Original Bild



Diese Bild hat mich angefixt, und inspiriert es als Modell Diorama im Maßstab 1/32 darzustellen, bzw. mit weitere Hilfe es umzusetzen. 


Also habe ich kurzum meine beiden Model bau Freunde Sven Müller und Kai Reckstadt gefragt, ob sie Interesse hätten, mir bei diesem Diorama behilflich sein könnten, beide haben zugesagt, Der Bau des Models konnte also beginnen, zuerst hat Sven das Rumpfheck der Ta 152 von Zoukei-mura im Maßstab 1/32, nach dem Vorbild umgesetzt.

  




Anschließend übernahm Kai den Figurenbau im Maßstab 1/32, und auch den Nachbau der defekten Schiebehaube, welche oben auf dem Bild vor dem beschädigten Rumpfs spant liegt, auch hier wollten wir so nahe wie möglich am Original Bild ran kommen, weitere Bilder. 


Kai 21
Kai 21
Kai 22
Kai 22
Kai 23
Kai 23
Schiebehaube
Schiebehaube


Man beachte auch hier die kleinen Details, wie die Zigarette im Mund und die Zeitung in den Händen der Figur! 


Modell und Figur waren fertig, also ging an die Umsetzung der Diorama Grundplatte, eine passende Holzplatte fand ich in meinem Fundus, und da ich besonders auf Details achte, nahm ich für den Untergrund Erde, welche ich bei einem Besuch beim Sohn des verstorbenen Ofw. Willi Reschke in Erfurt-Nord mit nahm.


Erfurt Erde 3
Erfurt Erde 3
Erfurt Erde 4
Erfurt Erde 4


 

Die Erde wurde mit Ponal Weiß leim auf dem Brett befestigt. 


 

Hier nun zum Abschluss Original und Nachbau zusammengestellt.





Ein Diorama Modell mit Geschichte!


Nochmals vielen Dank für die Umsetzung, an Sven Müller, Kai Reckstadt, und Matthias Ruder, der mir freundlicherweise das passende Schild angefertigt hat  


Mit freundlicher Erlaubnis 

Quelle: Crandall The Focke-Wulf Fw 190 Dora Volume One, ISBN 0-9761034-5-1, Seite 229